Ersatzgeschwächter USC chancenlos

In einem einseitigen Match konnten die Münchner ohne Uli Schmölz und Johanna Welin sowie mit den stark angeschlagenen Lowpointern Florian Fischer und Sercan Ismail nicht mit dem amtierenden Deutschen Meister RSC Rollis Zwickau mithalten. So mussten sich die Spieler von Trainer Mikschy am Ende mit 28:77 geschlagen geben.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen gut für das Team um Kapitän Markus Haberkorn. Mit einer ungewohnten Formation spielte man mit Zwickau auf Augenhöhe und konnte in der vierten Spielminute durch Ben Döring mit 5:4 in Front gehen. Doch dann legte Zwickau einen Zahn zu und zog mit einer gewohnt guten Trefferquote von Außen zum Viertelende mit 21:8 davon.

Auch die schnelle Aufstellung des USC konnte im Anschluss den RSC-Express nicht in Bedrängnis bringen. Zwar konnte man in der Verteidigung mit 36 erhaltenen Punkten gegen die beste Offensive der Liga zufrieden sein, jedoch wollte am vergangenen Wochenende im Angriff kaum ein Schuss in die gegnerische Reuse fallen und so lag man zur Halbzeit bereits mit 21 Punkten zurück (15:36).

Die zweite Halbzeit sollte leider nicht viel Veränderung mit sich bringen. Die Zwickauer um die zwei polnischen Stars Luzsynski und Filipsky, welche Platz zwei und drei der momentanen Topscorerliste belegen, punkteten weiter aus allen Lagen und boten ihrerseits dem USC München nur wenig Gelegenheit dazu. So blieben die acht Punkte aus dem ersten Viertel die höchste Ausbeute, die das Team innerhalb von einem Viertel erreichen sollte. Man muss der Mannschaft dennoch zu Gute halten, dass sie trotz vieler Ausfälle und der Mageninfekte von Fischer und Ismail nie den Kampfgeist verlor und bis zum Schluss kämpfte.

Kommende Woche muss die Mannschaft in der Offensive wieder ihr wahres Können zeigen, wenn man erneut in der Fischer-von-Erlach Halle gegen die Mainhatten Skywheelers ein Endspiel um die Playoffplätze bestreitet.