USC spielt Playoffs!

Die Münchner haben mit einer Glanzleistung in der Defensive auch das vierte direkte Duell um die Playoffs gewonnen und sich somit erste die Teilnahme seit der Saison 2004/2005 gesichert.  In einem bis zum letzten Viertel ausgeglichenem Spiel setzte man sich am Ende verdient mit 61:44 durch und kann sich nun in den verbliebenen Duellen gegen Osnabrück und Köln auf das wahrscheinlichere Halbfinale gegen Zwickau vorbereiten.
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Die beiden Mannschaften gingen wie erwartet von Anfang an hohes Tempo. Benjamin Ryklin zeigte seiner alten Mannschaft von Beginn an mit großer Entschlossenheit, was die Münchner an diesem Tag vorhatten und brachte sein Team mit 3 Körben 7:3 in Führung. Auf der anderen Seite setzte vor allem Sebastian Wolk mit acht Punkten im ersten Abschnitt dagegen und hielt die Begegnung offen. Als Ben Döring schon in der achten Minute sein drittes Foul kassierte, merkte man dem USC diese ungewohnte Situation an. Die Offensive geriet ins Straucheln, jedoch konnten die eingewechselten Stefan Markus und Johanna Welin in der Verteidigung überzeugen und so einen Frankfurter Lauf verhindern. Nach einer knappen Ein-Punkt-Führung im ersten Viertel schafften es die Hessen dennoch erstmals in Führung zu gehen und, doch der zu Beginn noch etwas nervöse Sebastian Magenheim glich kurz vor der Halbzeit aus und sicherte dem USC eine gute Ausgangslage (26:26).frankfurt_2In der Halbzeitpause fand Mikschy fast nur lobende Worte für seine Mannschaft und wies sie nochmal darauf, dass ein Sieg den sicheren Playoffplatz bedeuten würde. Die Münchner kamen so auch mit der größeren Entschlossenheit aus der Pause und gingen gleich in Führung. Zwar konnten die Frankfurter in der 26. Minute durch ein Drei-Punkt-Spiel von Andreas Kress nochmal ausgleichen, doch ein immer stärker werdender Magenheim hatte in kannte von nun an auf alles die passende Antwort und brachte sein Team wieder in Front. Auch die Lowpointer streuten in dieser Phase äußerst wichtige Punkte bei, so dass der USC mit 44:40 in die letzten 10 Minuten ging.
Wie schon so oft in dieser Saison sollten die Münchner im letzten Abschnitt die stärkeren Nerven behalten. Mit 3 einfachen Körben gegen den stets aggressiv agierenden Gegner ging man erstmals mit 10 Punkten in Führung. Nun musste Frankfurt alles in die Waagschale werfen und zahlte dies gegen clever agierende Münchner mit mehreren Fouls. So mussten bereits gute fünf Minuten vor Schluss zunächst Lars Lehmann und kurz im Anschluss Sebastian Wolk frühzeitig vom Platz. Der USC ließ Nichts mehr anbrennen und ließ souverän die letzten Minuten verstreichen.frankfurt_3Mit dem Schlusspfiff fiel ein großer Druck von der gesamten Mannschaft, die direkt danach mit der Sicherheit, am 20. März 2010 das Halbfinalhinspiel um die Deutsche Meisterschaft zu spielen, ihren zehnten Saisonsieg feierte