USC kann Köln nicht stoppen

Die Münchner mussten am vergangenen Wochenende vor den wichtigen Halbfinalspielen gegen Zwickau einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Gegen hochmotivierte Kölner konnte sich der USC zu keinem Zeitpunkt von dem hartnäckigen Gegner absetzen und musste sich in einem dramatischen Finale 65:67 geschlagen geben.

Schon zu Beginn des Spiels zeigte der USC ungewohnte Schwächen in der Defensive. Ein gut aufgelegter Max Poulin traf in engen Phasen nach Belieben während seine Mitspieler immer wieder Wege zu leichten Punkten unter dem Münchner Korb fanden. Positiv aus Sicht von Trainer Mikschy war nach dem ersten Viertel lediglich, dass der Motor im Angriff nicht stockte und sich mit 22 erzielten Punkten sehen lassen konnte.

In den anschließenden 10 Minuten sollte auch die Offensive ins Straucheln geraten. Die Kölner blieben ihrer Linie treu und konnten sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte absetzen. Der USC konterte jedoch noch vor der Pause und kam vor Ablauf des zweiten Viertels auf 3 Punkte heran (34:37).

Nach der Halbzeit bahnte sich bereits an, dass die Partie bis zum Ende offen bleiben sollte. Die Münchner holten sich kurz nach Wiederbeginn  die Führung zurück, jedoch sorgten zahlreiche Fouls dafür, dass Köln verloren geglaubte Angriffe von neuem Spielen durften und letztendlich doch punkteten. Ein Punkt Rückstand zeigte die Anzeigetafel vor dem Schlussviertel.

Die zum Ende sonst sehr starken Münchner zeigten jetzt ungewohnte Nervosität beim Abschluss. Köln zog wieder auf fünf Punkte davon und kämpfte mit allen Mitteln darum diesen kleinen Vorsprung zu behaupten. München blieb bis zum Schluss dran und konnte mit einer Presse einige Ballverluste erzwingen. 9 Sekunden vor Schluss verkürzte Magenheim mit einem Dreier auf 2 Punkte und auch den folgenden Angriff der Rheinländer fing der USC ab, jedoch reichte die Zeit nicht mehr für einen sauberen Wurf und so flog der Ball zur Freude der Kölner unter dem Korb vorbei ans Hallenende.  So schaffte es auch der USC nicht, die zum Ende erstarkten Kölner an ihrem Projekt Klassenerhalt zu hindern und muss nun die begangenen Fehler schnell einstellen, um am kommenden Samstag in eigener Halle gegen Zwickau eine Chance zu haben.